Florida


Sunshine State

Das ist wohl der erste Begriff, der einem einfällt, wenn man den Namen dieses amerikanischen Bundesstaates hört. Die Sonne scheint hier Tag für Tag, die Menschen sind lebensfroh, locker, braungebrannt – und bestimmt ein wenig ausgefallen.
Mit all diesen Schlagwörtern im Gepäck kommen wir in Miami an – und treffen sogleich auf strahlenden Sonnenschein. Somit ist die Behauptung schon einmal bewiesen!
Auf dem Weg zu unserem Hotel fahren wir vorbei an Downtown Miami mit seinen Wolkenkratzern, die wir von den USA natürlich so erwarten. Auf in Richtung Miami Beach, der vorgelagerten Insel der Stadt, die sich über viele Meilen erstreckt und geprägt ist von palmengesäumten, unendlich langen Sandstränden und türkisblauem Wasser, und über Brücken mit dem Festland verbunden ist.
Doch nicht nur Sonnenhungrige kommen hier vollstens auf ihre Kosten. Zu jeder Tages- und Nachtzeit pulsiert das Leben in Miami Beach. Auf dem weltweit bekannten „Ocean Drive“ mit seinen bunten, pastellfarbenen Art- Déco- Häusern reihen sich Nobelkarossen und Oldtimer aneinander, sieht man sonnengebräunte Sportbegeisterte joggen und Touristen und Einheimische Flanieren. Sehen und gesehen werden ist hier die Devise.
Ob in den zahlreichen Restaurants entlang der Flaniermeile, in den Geschäften der Lincoln Road, den angesagtesten Nachtclubs an der Washington Avenue oder den schmalen, von Cafés gesäumten Gassen des Espanola Ways – hier findet jeder sein passendes Plätzchen!
Auch Promijäger können Glück haben und das ein oder andere bekannte Gesicht vor ihr Kameraobjektiv bekommen. Schließlich haben viele Stars aus Sport, Film und Showbusiness in Miami ein zweites Zuhause – oder auch ein drittes oder viertes…
Dies können wir auf unserer Bootstour durch die Biscayne Bay feststellen, auf der es die prunkvollsten Villen von Berühmtheiten wie Keanu Reeves oder Antonio Banderas sehen gibt – nur die Hausbesitzer lassen sich leider nicht blicken…
Nach drei Tagen Miami machen wir uns auf in Richtung Florida Keys, der Inselkette im Süden des Bundesstaates und zugleich dem südlichsten Punkt der USA.
Die kleineren und größeren Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind, bieten ihren Besuchern Zeit zu Ausspannen, Segeln, Tauchen und Sonnenbaden. Genau das Richtige nach all dem Sightseeing und Trubel der Großstadt Miami!
Wer will, kann hier zu einem Tauchgang im glasklaren Atlantik die Unterwasserwelt bestaunen, im Golf von Mexico mit Delfinen schwimmen oder einfach an einem der wenigen Strände unter Palmen oder Limettenbäumen mit Blick auf das türkisfarbene Meer die Seele baumeln lassen. Inseln wie Key Largo, Islamorada oder Duck Key bieten dazu Gelegenheit.
Ein wunderbarer Zwischenstopp, bevor es weitergeht in Richtung Key West, dem „Southernmost Point“ – dem südlichsten Zipfel der Vereinigten Staaten!
Key West – diese bezaubernde kleine Insel ganz im Süden des Archipels macht den Anschein, als wäre die Zeit stehen geblieben.
Das Zentrum der Insel ist geprägt von unzähligen altherrschaftlichen Häusern aus der Kolonialzeit, deren große hölzerne Veranden und üppig bepflanzte Gärten unendlich viele Fotomotive bieten. Kein Wunder, dass schon Ernest Hemmingway Gefallen an diesem Fleckchen Erde gefunden und hier ein Häuschen bezogen hat!
Die quirlige „Duval Street“ bildet das lebendige Zentrum Key Wests, und ist eine bunte Mischung aus kunstvollen Bauwerken, Geschäften, Cafés und Restaurants, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Abends erwacht dieses Viertel noch mehr zum leben und lockt Besucher zu Life Musikkonzerten in die Pubs oder zum Salsa tanzen in die kubanisch angehauchten Bars.
Doch bevor das Tanzbein geschwungen wird, erleben wir die hereinbrechende Dunkelheit über der Insel aus einer anderen Perspektive. Per Katamaran geht es hinaus auf´s Meer. Von dort genießen wir bei Musik und Cocktails den traumhaften Sonnenuntergang, bevor wir in das Nachtleben der Insel eintauchen.
Nach zwei Tagen heißt es Abschied nehmen von der Inselkette zwischen Atlantik und dem Golf von Mexico. Aber das nächste Ziel ist schon in Sicht: Fort Lauderdale, die Lagunenstadt am Atlantischen Ozean.
Doch vorher fehlt natürlich noch ein weltweit bekanntes Ausflugszeit: der Nationalpark Everglades. Dieses Sumpfgebiet im Süden Floridas mit seinen Magroven und Schilfwäldern lockt mit interessanten Naturschauspielen. Für eine Stunde fahren wir mit einem Airboat durch den Nationalpark und bestaunen Alligatoren und Kormorane in ihrem natürlichen Lebensraum.
Anschließend geht es weiter zur letzten Etappe unserer Reise.
Fort Lauderdale hat einiges zu bieten. Neben dem größten Kreuzfahrthafen der USA, in denen die großen Ozeanriesen ihre Reise durch die Karibik beginnen, ist die Stadt von Wasserkanälen durchzogen. „Little Venice“ nennen die Amerikaner diese Stadt, auch wenn dieser Vergleich mit der romantischen Lagunenstadt in Italien zugegebenermaßen ein wenig hinkt. Denn alte, prachtvolle venezianische Baukunstwerke findet man hier ebenso wenig wie malerische Gässchen, Kirchtürme oder die berühmten Tauben.
Dafür erwarten uns bei einer Fahrt mit dem Wassertaxi durch die Kanäle luxuriöse Villen, Hochhäuser und teure Yachten. Was selbstverständlich auch seinen Reiz hat…
An unserem letzten Abend fahren wir vor die Tore Fort Lauderdales. Dort soll uns eine kleine Casinostadt erwarten. In der großen Spielhalle sowie auf Flaniermeilen, in Cafés und Restaurants genießen wir diesen Abend, den wir zum Schluß bei einer Lichtershow auf dem Wasser ausklingen lassen.
Nach acht Tagen im Süden Floridas haben sich also alle Erwartungen erfüllt.
So goodbye „Sunshine State“!

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Ein Bericht von Yvonne Wennekers

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