Durchquerung der Nordwest-Passage

20.08.2019 / 24 Tage

ab 17.460,-€

24-tägige Expeditions-Seereise von Kangerlussuaq in Grönland nach Nome, Alaska, über Nunavut, Kanada


Wie wäre es, zu den wenigen Menschen zu gehören, die auf den Spuren der großen Entdecker die legendäre Nordwestpassage durchqueren? Erleben Sie mit dem weltweit ersten Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen die raue, beeindruckende Schönheit dieser wahrhaft wilden Gegend auf dieser kaum befahrenen Route. Auch heute noch können nur wenige Schiffe diese abgeschiedene Route ansteuern, die durch die entlegene Wildnis Nordamerikas führt.

Das macht diese Reise einzigartig

  • Durchqueren Sie mit dem weltweit ersten Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen die sagenumwobene Nordwest-Passage
  • Erleben Sie den mächtigen Illulissat-Eisfjord - eine UNESCO-Welterbestätte

  •  

    Erkunden Sie Gjøahavn, wo die Amundsen-Expedition zwei Jahre verbrachte und mehrere Mitglieder der Franklin-
    Expedition begraben sind

  •  

    Fahren Sie vom Atlantik in den Pazifik an Bord des fortschrittlichsten Expeditionsschiffes der Welt

 

Programmablauf:

1. Tag: Flug in den Norden

Mit einem Flug von Deutschland beginnt Ihre Expeditionsreise. Nach einer Zwischenlandung in Kopenhagen erreichen Sie am späten Abend Kangerlussauq in Grönland. Der Flughafen in Kangerlussuaq geht zurück auf den Zweiten Weltkrieg. Die Amerikaner bauten die Landebahn als Zwischenstopp für Flüge nach Europa. Heute dient sie als Drehscheibe für internationale Flüge zu den verstreuten Orten in Grönland. Kangerlussuaq bedeutet „großer Fjord“ und MS Roald Amundsen wird nahezu die gesamte Länge des Fjords (190 Kilometer) befahren, bevor wir die offene See erreichen.

2. Tag: Unsere erste Landerkundung
Am frühen Nachmittag erreichen wir die kleine Siedlung Itilleq, was soviel wie „Die Höhle“ bedeutet. Die Stadt wurde 1847 auf einer anderen Insel gegründet, dann aber einen Kilometer östlich an seinen jetzigen Standort verlegt. Er befindet sich über 50 Kilometer südlich von Sisimiut, an der Spitze des Itilleq Fjords. Hier leben rund 130 Menschen, hauptsächlich von Jagd und Fischfang. Da es auf der Insel kein Frischwasser gibt, muss es aus Meerwasser gewonnen werden. Die Kirche hier hat eine interessante Geschichte: Sie wurde 1930 in Thule (Umanak-Nordgrönland) errichtet und 1963 nach Itilleq transportiert. Wie der Name andeutet, liegt diese kleine Ortschaft in einem Talkessel, umgeben von majestätischen Bergen und Gletschern. Itilleq kann mit Fug und Recht als Dorf am Polarkreis bezeichnet werden, da der Polarkreis tatsächlich nur 200 Meter weiter südlich verläuft.

3. Tag: Erleben Sie die Geburt eines Eisbergs
Ilulissat liegt in der atemberaubenden Landschaft des Ilulissat-Eisfjords, eine UNESCO-Welterebestätte. Außerhalb der Stadt, an der Fjordmündung, können Sie immer wieder gigantische Eisberge bestaunen, die hier auf Grund gelaufen sind. Sie stammen vom Jakobshavn-Gletscher, einem der aktivsten auf der nördlichen Halbkugel. Die Eisberge treiben 20 Kilometer durch den Fjord, bevor Sie die Diskobucht erreichen. Staunen Sie über das Wunder an Farbspielen, wenn das Licht der Mitternachtssonne darauf fällt. Lauschen Sie einer Eisberg-Symphonie aus Knacken und Grollen, deren Echo von einer Seite des Fjords zur anderen hallt. Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten: Ein kleiner Rundgang durch die Stadt bringt Sie zu einem Netz an kurzen Wegen, die zu den Ufern des Fjords führen. Oder Sie fahren mit einem örtlichen Boot hinaus, um das Eis und vielleicht auch einen Wal aus der Nähe zu sehen. Sie können auch die Gegend von ganz oben betrachten: auf einem Rundflug mit einem Hängegleiter oder Helikopter.

4. Tag: Moderne Siedlung mit uralten Traditionen
Auf dem Weg nach Sisimiut, empfehlen wir Ihnen an Deck zu bleiben, um nach Walen Ausschau zu halten. In den Gewässern nahe der Siedlung leben mehrere Arten, zum Beispiel Buckelwale und Finnwale. Schweins- und Zwergwalen können Sie entlang der Westküste Grönlands begegnen. Mit etwas Glück sehen wir auch Robben in großer Anzahl, am häufigsten sind die Sattelrobben. Sisimiut liegt 40 Kilometer über dem nördlichen Polarkreis – ein moderner Ort, der sich seine alten Traditionen bewahrt hat. Gehen Sie an Land und erkunden Sie die farbenfrohe Stadt, besuchen Sie das kleine Museum, wandern Sie in den Bergen und erstehen Sie das örtliche Kunsthandwerk. Unmittelbar gegenüber der Diskobucht liegt die Diskoinsel und die Siedlung Qeqertarsuaq. Hier machten die Gjøa-Expedition und die zweite Fram-Expedition Halt, um sich auf dem Weg zur Nordwestpassage mit Hunden und weiterer Ausrüstung zu versorgen.

5. + 6. Tag: Durch die Davisstraße
Wir durchfahren die Davisstraße, ein nördlicher Meeresarm der Labradorsee. Diese Straße wurde nach dem englischen Forscher John Davis benannt, der zwischen 1585 und 1587 drei Expeditionen in diesem Gebiet leitete. Er suchte nach einer Route durch die Nordwestpassage und entdeckte dabei die Hudsonstraße. Davis war der erste, der auf die Möglichkeiten der Robbenjagd und des Walfangs in der Davisstraße aufmerksam machte. Er belegte auch, dass sich die neufundländischen Fischgründe für Kabeljau weit nach Norden hin ausbreiten.

7. Tag: Eine von Kanadas echten Juwelen
Der Forscher Sir John Ross benannte Pond Inlet 1818 nach dem renommierten Astronom John Pond. Heute ist das pittoreske Dörfchen, das auf Inuktitut „Mittimatalik“ heißt, eine traditionelle Inuit Gemeinde und befindet sich an der nördlichen Spitze der Baffininsel, unweit des östlichen Eingangs zur Nordwestpassage. Pond Inlet ist von Bergketten umgeben, mit mehreren Dutzend Gletschern, malerischen Fjorden und Meeresarmen, Eishöhlen, geologischen Säulenformationen und treibenden Eisbergen. Wir durchfahren einen hübschen Kanal, der von den Berggipfeln und Gletschern der Baffin- und Bylot-Insel flankiert wird. Auf diesen Breitengraden ist die See fast ganzjährig zugefroren und nur im Juli für eine kurze Spätsommer-Saison offen. Hier kann die Suche nach den Tieren der Arktis, beispielsweise dem Eisbären, beginnen. Pond Inlet ist auch ein hervorragender Ort, um ganze Gruppen von Narwalen zu sichten. An Land haben Sie die Möglichkeit, das Leben in einer Siedlung in der kanadischen Arktis mit dem zu vergleichen, das Sie in Grönland erlebt haben. Pond Inlet hat ein kleines Besucherzentrum, und die Kulturaufführungen der örtlichen Gemeinde bilden einen weiteren Höhepunkt. Am Abend durchkreuzen wir die spektakuläre arktische Landschaft von Eclipse Sound.

8. Tag: Verlassene Siedlungen und Wildtier-Begegnungen
Devon Island ist die größte unbewohnte Insel der Welt (die Antarktis zählt als Kontinent). An der Südküste von Devon Island liegt Dundas Harbour, ein verlassener Ort mit einem alten Camp der kanadischen Polizei RCMP sowie einiger archäologischer Schauplätze. Besuchen Sie die Überreste einiger dieser Gebäude sowie mehrere beeindruckende Orte der Thule. Die Menschen, die hier lebten waren Vorfahren der Inuit. Westlich von Dundas Harbour liegt Croker’s Bay, ein großer Fjord mit zwei Gezeitengletschern an der Spitze der Bucht. Die Tierwelt ist reich in dieser Gegend. Gut möglich, dass wir Robben, Walrösser, Weißwale und sogar Narwale beobachten können. Eisbären sind hier ebenfalls öfters anzutreffen und die Tundra entlang der Küste beheimatet Schneehasen und Moschusochsen. Ein idealer Platz auch für Bootstouren, um das artenreiche Meeresleben und die fantastischen Gletscher aus der Nähe zu betrachten.

9. Tag: Aufregende Orte für Geschichts-Liebhaber
Unsere erste Station ist heute Beechey Island. Dieser Ort ist eng verknüpft mit der Erkundungsgeschichte der Nordwestpassage. Um die berühmteste Reise, die von Sir John Franklin angeführte britische Expedition, ranken sich eine Menge Rätsel und Geheimnisse. 1845 segelten zwei Schiffe in die Passage, aber weder die Schiffe noch die 129 Besatzungsmitglieder wurden je wiedergesehen. Bekannt ist, dass die Franklin-Expedition 1845-1846 auf Beechey Island überwinterte. Drei Gräber am Ufer (dazu ein weiteres von einem Mitglied des Suchtrupps) belegen den unheilvollen Ausgang für die Seemänner. An Land werden Sie diese Gräber sehen können, ebenso die Überreste von Northumberland House, das von den Rettern errichtet wurde, die nach Franklin und seinen Männern suchten. Die einsame Grabstätte und die Ruinen von Northumberland House vermitteln eine gespenstische Vorstellung von den unfassbaren Herausforderungen, denen die Forscher in dieser endlosen Wildnis gegenüberstanden. Nächste Station ist Prince Leopold Island. Mit ihren blanken, hoch über dem Meer aufragenden Klippen, beheimatet diese ovale Insel fast 200.000 Paare an Seevögeln.

10. + 11. Tag: Heftige Strömungen und Eisberge
Die Bellotstraße ist eine Meerenge, die als Verbindung vom Prince Regent Inlet zum Peel Sound und der Franklin Strait dient. Südlich des Kanals befindet sich die Halbinsel Boothia, der nördlichste Punkt des nordamerikanischen Festlandes. Die Straße ist 2 Kilometer breit und besitzt heftige Strömungen, bis zu 15 Stundenkilometer schnell. Auch Treibeis kann hier das Navigieren zur Herausforderung machen. An diesem Tag ist daher eine sorgfältige Beurteilung der Bedingungen notwendig und die Durchquerung muss zeitlich genau berechnet werden, um die stärksten Strömungen zu vermeiden. Trotz allem, kein Grund zur Besorgnis. MS Roald Amundsen besitzt als Expeditionsschiff Eisklasse, Tiefensondierung, vorausschauendes Echolot und Suchscheinwerfer für Eisberge. Der Kapitän und die Besatzung haben viel Erfahrung darin, Sie sicher durch tückische Gewässer zu bringen. Am östlichen Ende des Kanals wartet das historische Fort Ross, ein Handelsposten, der 1937 von der Hudson’s Bay Company gegründet wurde. An Land existieren noch zwei kleine Hütten, die von der kanadischen Küstenwache aufrechterhalten werden und gelegentlich von den lokalen Inuit als Schutzhütten während ihrer Jagdausflüge genutzt werden. Nach der Erkundung von Fort Ross, durchfahren wir die Enge der Bellotstraße. In dieser Meeresstraße treffen die Gewässer des Pazifiks und des Atlantiks aufeinander. Nach der Durchfahrt verlassen wir den Atlantik und erreichen den Pazifik. Natürlich halten wir weiterhin Ausschau nach Tieren. Nicht vergessen: Je mehr Augen beobachten, desto größer ist die Chance, Eisbären zu sichten, die hier häufig unterwegs sind. Nach der sicheren Überquerung der Bellotstraße durchkreuzen wir die Victoria Strait und erreichen Conningham Bay. Wir lassen unsere Tenderboote zu Wasser und erkunden die Bucht. Die Chancen Wildtiere zu sehen stehen gut. Die flache, breite Bucht ist ein bekannter Hotspot für Weißwale und Eisbären.

12. Tag: Durch die James Ross Strait
Genießen Sie die Fahrt durch die 180 Kilometer lange und 50-65 Meter breite James Ross Strait. Sie wurde benannt nach dem britischen Polarforscher James Clark Ross und Roald Amundsen fuhr hier auf seiner Gjøa-Expedition. Die Wasserstraße verläuft zwischen King William Island und der Halbinsel Boothia. Je nach den vorherrschenden Bedingungen versuchen wir für Wanderungen oder Bootstouren anzulanden.

13. Tag: Das Herz der Nordwestpassage
Gjøa Haven ist ein beliebtes Reiseziel für Liebhaber arktischer Geschichte. Der Name ehrt den norwegischen Forscher Roald Amundsen, der hier auf seiner Gjøa-Expedition überwinterte. Er nannte den Ort den „schönsten kleinen Hafen der Welt“. Amundsen und seine Leute verbrachten hier zwei Jahre und waren emsig damit beschäftigt, wissenschaftliche Daten zu sammeln und Karibus zu jagen. Als Amundsen ankam, gab es hier noch keine europäische Siedlung. Doch der Norweger nutzte die Zeit und lernte von den Einheimischen, wie man in Polarregionen überlebt. Ein örtlicher Stamm, die Netsilik Inuit, sind direkte Nachkommen des uralten Volks der Thule und leben bereits seit mehr als tausend Jahren hier. Die John Ross-Expedition von 1829-1833 besuchte die Region schon früher und die unglückselige John Franklin-Expedition von 1845 nahm hier in der Nähe ihr Ende. Kein Wunder, dass so viele Liebhaber arktischer Geschichte Gjøa Haven besuchen. Heute ist der Ort bekannt für seine lebendige Kunst- und Handwerks-Szene. Die Bildhauer sind berühmt für ihre Darstellungen von schamanischen Gesichtern und talentierte Näherinnen stellen wunderschöne Inuit-Kleidung her. Er beheimatet auch hervorragende kulturelle Veranstaltungsorte wie das Heritage Center, das Hamlet Center und den Nordwest Passage Territorial Trail.

14. Tag: “Ein guter Platz zum Fischen”
Die Gemeinde Cambridge Bay liegt an der Südwest-Küste der Victoria-Insel. Auf Inuinnaqtun wird es „Iqaluktuuttiaq“ genannt und bedeutet „ein guter Platz zum Fischen“. Das Dörfchen liegt in der Nähe des Ekalluk River, der berühmt ist für seine riesigen Saiblinge. Es besitzt eine lange archäologische Geschichte und ist gesegnet mit reichen Fisch-, Gans-, Moschusochsen- und Karibu-Beständen. Archäologische Stätten wurde überall auf dieser riesigen Insel gefunden und zeugen davon, dass indigene Völker in diesem Teil des kanadisch arktischen Archipels schon seit viertausend Jahren leben. Roald Amundsen besuchte die Cambridge Bay 1905. Im Jahr 1918 durchquerte er auf seinem Schiff „Maud“ die selbe Route rückwärts, von Westen nach Osten. Die Hudson’s Bay Company kaufte das Schiff als Pelzhandels-Schiff, als es 1921 in Cambridge Bay ankam. Die „Maud“ tat noch viele Jahre Dienst, bevor sie im Hafen versank. Der ausgestellte Schiffsrumpf war 80 Jahre lang ein Wahrzeichen von Cambridge Bay. Es läuft der Versuch, das Boot wieder flott zu machen und nach Norwegen zurückzuführen. Das tierreiche Gebiet weist Karibus, Moschusochsen und Seehunde auf. Im August, wenn in der Tundra die Wildblumen blühen, wimmelt es hier vor Vögeln.

15. Tag: Auf See
Zunächst fahren wir durch den Coronation Gulf, um dann, von einigen Feierlichkeiten begleitet, unserem Namensvetter zu begegnen: wir gelangen in den Amundsen-Golf. Hier passieren wir eine Reihe an Inseln und ein Labyrinth an Kanälen, das die frühen Entdecker irritierte. Dann liegt zwischen uns und dem Nordpol nur noch der freie Ozean. Genießen Sie ein paar spannende Vorträge, besuchen Sie die Fitness-Suite und den Swimmingpool an Bord oder sortieren Sie Ihre Fotos. Das Expeditionsteam wird uns immer mal wieder zusammenrufen, um die bisherige Reise Revue passieren zu lassen und die Pläne für die kommenden Tage vorzustellen.

16. Tag: Kunstdrucke und der nördlichste Golfplatz der Welt
Ulukhaktokk, ehemals unter dem Namen Holman bekannt, ist eine Siedlung an der Westküste der Victoria-Insel in der kanadischen Arktis. Durch die abgeschiedene Lage, kümmern sich die Menschen in Ulukhaktokk wenig um das, was im Rest der Welt passiert. Man hält an alten Traditionen fest, in vielen Aspekten des täglichen Lebens. Rund 460 Menschen leben in diesem entlegenen Dorf. Die Gegend ist bekannt für ihre Schiefer- und Kupfervorkommen. Man nutzt es für „ulus“ – traditionelle halbmondförmige Messer. Die heimischen Kunsthandwerker sind international berühmt für ihre traditionelle Inuit-Kunst und Kunstdrucke. Der Ort kann sich auch des nördlichsten Golfplatzes der Welt rühmen. Jedes Jahr im Sommer findet hier ein viertägiges Turnier statt.

17. Tag: Wolken aus Rauch!
Seit Jahrhunderten bieten die brennenden Smoking Hills einen wirklich erstaunlichen Anblick: wabernder Rauch, der aus den Klippen an der Ostküste von Cape Bathurst aufsteigt. Lignit – eine Kombination aus Schiefer und Schwefelkies – entzündet sich durch Sauerstoff, der durch Erosion freigesetzt wird. 1850 wurde ein Suchtrupp losgeschickt, um die vermisste Franklin-Expedition ausfindig zu machen. Als man den Rauch sah, vermutete man Lagerfeuer der Vermissten und sandte ein Team an Land. Schließlich musste man erkennen, dass der wabernde Rauch aus den Klippen aufstieg und man der vermissten Franklin-Mannschaft nicht mehr näherkommen würde. Der Name der nahegelegenen Siedlung Paulatuuq bedeutet „Ort der Kohle“.

18. + 19. Tag: Auf See
Ruhige Tage auf See sind zum Genießen da. Wir fahren durch die Beaufortsee, benannt nach Sir Francis Beaufort, der 1805 die gleichnamige Skala entwickelte, um Windstärken zu messen. Später führte er Operationen an, die in der Nordwestpassage nach Franklin suchten. Nutzen Sie alle Annehmlichkeiten an Bord, und gönnen Sie sich echte Entspannung. Sie haben viel Zeit, ihre Mitreisenden kennenzulernen und sind herzlich eingeladen, an Deck zu kommen, um das Erlebnis, auf See zu sein, voll auszukosten.

20. Tag: Der nördlichste Punkt der USA
Mit Point Barrows erreichen wir nicht nur den nördlichsten Punkt Alaskas (und damit der USA), er markiert auch das Ende unserer Fahrt durch die Beaufortsee und den Übergang in die Tschuktschensee. Hier halten wir verstärkt Ausschau nach Grönland- und Grauwalen. Das nahegelegene Barrows ist verglichen zu unseren vorherigen Anlandungen eine echte Stadt und genießt sogar den Status einer Großstadt, wenngleich hier lediglich 4.000 Menschen leben. Das Inupiat Heritage Center bietet die Möglichkeit, Kunst und Kunsthandwerk zu erstehen wie beispielsweise heimische Schnitzereien, Masken, Parkas und Fausthandschuhe aus Fell.

21. + 22. Tag: Durch die Beringstraße
Als Vetus Bering 1728 als Erster diese Straße durchquerte hatte er natürlich nicht den Komfort, den Sie heute an Bord genießen. An unseren letzten Tagen auf See können Sie in Ruhe Ihre Fotos sortieren, Postkarten losschicken oder einfach am Pool entspannen. Auf 168°W umfahren wir den westlichsten Punkt des Nordamerikanischen Kontinents, Kap Prince of Wales.

23. Tag: Goldrausch und Impfstoff
In Nome geht unsere epische Reise ihrem Ende entgegen. Hier schloss 1906 auch Roald Amundsen seine erste Durchquerung der Nordwestpassage ab. 1898 entdeckten drei Schweden Gold im nahegelegenen Anvil Creek, und innerhalb eines Jahres folgten ihnen 10.000 Männer, die hier ebenfalls verzweifelt ihr Glück versuchten. Im Winter des Jahres 1925 litt Nome unter dem Ausbruch der Diphterie und war gleichzeitig durch Schnee und Eis vom Rest der Welt abgeschnitten. Die einzige Möglichkeit, Impfstoff aus dem 1.600 Kilometer entfernten Anchorage zu besorgen, war eine Hundeschlitten-Staffel. Dieser besondere historische Moment wird im Carrie M. McLain Museum dargestellt. Am Morgen findet die Ausschiffung statt, ein Transfer bringt Sie zum Flughafen für Ihren Flug nach Vancouver. Nach der Ankunft werden Sie zur Übernachtung in Ihr Hotel gebracht.

24. Tag: Ein würdiger Abschluss Ihres Abenteuers
Vancouver gehört zu den nachhaltigsten Städten Nordamerikas. Nehmen Sie sich etwas Zeit, und freuen Sie sich auf die Kultur, Restaurants, Geschäfte sowie die Kunst- und Musikszene – all das eingebettet in einer atemberaubenden Landschaft. Genießen Sie vor Ihrem Rückflug das Frühstück in Ihrem Hotel.



Leistungen

✓  Hurtigruten Expeditions-Seereise in der gebuchten Kabinenkategorie inklusive Vollpension an Bord
✓  Economy Flug von Deutschland nach Kangerlussuaq und zurück von Vancouver
✓  Hurtigruten Rail & Fly, 2. Klasse innerhalb Deutschlands
✓  Flughafen- und Sicherheitsgebühren sowie Luftverkehrssteuer
✓  Transfers in Kangerlussuaq und Nome
✓  Economy Flug von Nome nach Vancouver
✓  Transfer vom Flughafen zum Hotel in Vancouver
✓  1 Übernachtung in Vancouver inklusive Frühstück
✓  Wind- und wasserfeste Jacke
✓  Anlandungen mit kleinen Booten, Aktivitäten an Bord und an Land
✓  Erfahrenes, deutsch-/englischsprachiges Expeditionsteam, das auch Vorträge hält und Anlandungen und Aktivitäten begleitet
✓  Tee und Kaffee kostenlos

 

Nicht enthalten

  • Trinkgelder & optionale Ausflüge
  • Reiseversicherung

 

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen, insbesondere in der Reihenfolge des Ablaufes, bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Es gelten die Reisebedingungen des Reiseveranstalters Hurtigruten GmbH, 20408Hamburg

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Preisübersicht 

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17.460,-€ p.P.

ArcticSuperior

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Reisedaten

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Reisedauer: 24 Tage

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